Ballsport

Sitzfußball 

 

 

Freundschaftsturnier Sitzfußball!

 

Das angekündigte Freundschaftsturnier findet am 30.06.2013 in Münster statt. Das Gewinnerteam erhält wie im letzten Jahr die Große Siegertrophäe!!! 

 


Meldeschluss bei den Übungsleitern ist der 10.05.2013.  

 

Nach dem Turnier wird in gemütlicher Runde gegrillt. 

 

Bis dahin: Training, Training, Training.

 

 

Sitzfußball ist eine Sportart, die im Behindertensport auch als Leistungssportart ausgeführt wird. So ist es auch Menschen mit Behinderungen möglich, ihre Freude am Fußball voll ausleben zu können.

 

Genau wie beim klassischen Fußball ist hier neben technischen Fähigkeiten eine gute Kondition, Koordination und Kraft im Oberkörper gefragt.

 

Sitzfußball wird in der Halle gespielt; das Spielfeld ist zwischen 22 und 28 m lang. Beim Sitzfußball dürfen sich die Spieler nur sitzend und rutschend fortbewegen. Nur der Torwart darf auch knien. Zu einer Mannschaft gehören fünf Spieler und ein Torwart. Statt einem normalen Fußball wird hier zum Spielen ein Volleyball verwendet.

 

Das Regelwerk macht Sitzfußball vor allem – aber nicht nur – für beinamputierte Kicker interessant. Schließlich muss für den Sport lediglich ein „Schussbein“ vorhanden sein. Ein Handicap ist aber natürlich nicht Voraussetzung, um Sitzfußball zu spielen.

 

 

 

 Völkerball

 

 

 

 

 

 

 

Völkerball - das Spiel für Jedermann!


Viele Leser kennen das Völkerballspiel aus der Kinder- bzw. Schulzeit. Schon damals galt bereits der Spruch: "Gib einem Menschen einen Ball in die Hand und schon beginnt er zu Spielen". Immer wo sich Kinder trafen, wurden zwei Mannschaften gebildet und man begann mit dem Völkerballspiel.

Da man die Spielstärke der einzelnen Spielerinnen und Spieler genau kannte, wurde bereits bei der Bestimmung der Mannschaftsführer darauf geachtet, dass die Spielerin mit der vermeintlich größten Wurf- und Fangstärke die Wahl durchführte. Die beiden Personen stellten sich cirka 2-5 Meter entfernt auf und setzten nun wechselseitig einen Fuß vor den Anderen. Der Spieler, welcher zum Abschluss seinen Fuß nicht mehr in die Lücke setzen konnte, hatte die Wahl verloren, der andere Spieler begann mit der Wahl.

Jeder suchte aus den verbliebenen Spielern den nächstbesten Spieler aus. Durfte man selbst die Wahl nicht durchführen, wartete man gespannt, zu welcher Mannschaft man gewählt wurde und wenn die Wahl auf einen selbst fiel. Es stimmte ganz schön traurig, wenn man nicht zur ersten Wahl gehörte. Aber im Spiel konnte man ja beweisen, wie stark jeder wirklich war.

  Sicher gab es schon damals Spielregeln, aber von Spiel zu Spiel konnten diese neu ausgehandelt werden. Durch die Anerkennung zum Wettkampfspiel und mit der Durchführung von Meisterschaften wurden Spielregeln erforderlich, welche für die gesamte Spielsaison gelten mussten. Es konnte nicht akzeptiert werden, dass im ersten Spiel das Spielfeld 9m x 18m war und nur, weil die Mehrheit der Spieler Schwierigkeiten mit der Entfernung beim Werfen hatte, die Spielfeldgröße auf 9m x 16m verringert wurde oder im Hinspiel mit Freiwerfen gespielt und in der Rückrunde mit einem Zeitlimit gespielt wurde.

Es mussten als also feste Spielregeln her:
Am Anfang des Spiels wählt jede Mannschaft einen Hintermann, der sich während des gesamten Spiels in der Außenhälfte seiner gegnerischen Mannschaft aufhält. Der Ballinhaber des Spiels wird bestimmt durch Auslosung.

Der Hintermann der Mannschaft, die die Auslosung gewonnen hat, bekommt am Anfang den Ball. Zu Beginn des Spieles muss der Ball dreimal über das Feld geworfen werden, bis man mit dem Ball gegnerische Spieler abwerfen kann.
Die abgeworfenen Spieler müssen nach zum Hintermann an die Außenlinie. Von dort können sie sich bei Ballbesitz wieder reinwerfen. Es darf aber nur von der Außenlinie und nicht von der Seite geworfen werden. Geht der Ball über die Seitenlinie ist der Ball aus, und die Mannschaft, die den Ball als letztes berührt hat, muss den Ball abgeben. Tritt eine Spielerin über die Seitenlinie muss der Ball abgegeben werden.

Der Hintermann kommt dann ins Spiel, wenn nur noch zwei Spielerinnen im Feld sind. Der Hintermann hat wie jeder andere Spieler nur ein Leben.

Kopfbälle, Treffer die während des Übertretens erzielt wurden und Bälle, die von einer Mitspielerin (eigene oder gegnerische Mannschaft), bevor der Ball zu Boden fällt, gefangen wurden, zählen nicht als Abwurf und der Spieler darf im Feld verbleiben.
Das Spiel ist aus, wenn eine Mannschaft keine Spieler mehr im Feld hat.